Woher kommt die Wohnungsnot in Deutschland

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Wohnungsnot in Deutschland: Wenn selbst Vollzeitarbeit kein Zuhause garantiert

Das Paradoxon des reichen Landes ohne genug Wohnraum

Deutschland – eine der größten Volkswirtschaften der Welt, bekannt für Präzision, Effizienz und Wohlstand. Doch ausgerechnet hier, im Land des Wirtschaftswunders und der sozialen Marktwirtschaft, herrscht eine Wohnungsnot, die längst dramatische Ausmaße angenommen hat. Zum Stichtag 31. Januar 2025 waren in Deutschland rund 474.700 Menschen wegen Wohnungslosigkeit in Unterkünften untergebracht – ein Anstieg um 8% gegenüber dem Vorjahr.

Aber wie kann das sein? Wie kann ein hochentwickeltes Land mit strenger Bauordnung und umfassenden Sozialleistungen nicht genug Wohnraum für seine Bürger bereitstellen? Und noch erschreckender: Der Anteil erwerbstätiger Wohnungsloser hat sich in den vergangenen zehn Jahren nahezu verdoppelt – von 6 Prozent im Jahr 2009 auf 11,7 Prozent im Jahr 2019, und 2023 bereits auf 13 Prozent. Das bedeutet konkret: Rund 48.000 Menschen in Deutschland haben einen Job, verdienen Geld – und leben trotzdem in Notunterkünften oder bei Freunden, weil sie sich keine eigene Wohnung leisten können.

Diese Zahlen sind kein statistischer Ausreißer. Sie sind das sichtbare Symptom einer strukturellen Krise, deren Wurzeln Jahrzehnte zurückreichen und die jeden betreffen kann – auch Dich.

Die harten Fakten: Eine Krise in Zahlen

Lass uns zunächst die nackten Zahlen betrachten, denn sie zeichnen ein eindeutiges Bild:

Aktueller Wohnungsbedarf vs. Neubau

Im Mai 2025 wurden deutschlandweit 16.800 Wohnungen genehmigt – das sind 5,3 Prozent oder 900 Baugenehmigungen weniger als im Mai 2024. Der tatsächliche Bedarf liegt jedoch bei etwa 320.000 bis 372.000 neuen Wohnungen pro Jahr. Im Jahr 2024 wurden lediglich 251.900 Wohnungen fertiggestellt. Diese Lücke wächst Jahr für Jahr.

Wer ist betroffen?

Besonders alarmierend ist der weiterhin hohe Anteil junger Menschen unter den untergebrachten Wohnungslosen: 41% sind jünger als 25 Jahre – das sind rund 194.600 Personen. Das sind keine "typischen Obdachlosen" wie sie das Klischee beschreibt. Das sind junge Menschen, die am Anfang ihres Berufslebens stehen, Azubis, Studenten, Berufseinsteiger.

Regionale Unterschiede

Die Wohnungsnot verteilt sich höchst ungleich über Deutschland:

Nordrhein-Westfalen verzeichnet mit 117.900 untergebrachten wohnungslosen Personen die höchsten absoluten Zahlen, gefolgt von Baden-Württemberg mit 94.600 und Berlin mit 53.600
In München fehlen 74 Wohnungen pro 10.000 Einwohner – doppelt so viele wie im bundesweiten Durchschnitt
Mit einem Quadratmeterpreis von 22 Euro müssen Mieter in München besonders tief in die Tasche greifen. Auf Platz 2 steht Frankfurt am Main mit 19 Euro, dicht gefolgt von Berlin mit 18 Euro

Gleichzeitig stehen in Ostdeutschland Hunderttausende Wohnungen leer: Am wenigsten untergebrachte Wohnungslose wurden in Thüringen (3.000), Sachsen-Anhalt (1.200) und Mecklenburg-Vorpommern (700 Personen) gemeldet. Deutschland ist gespalten – zwischen Ballungsräumen mit explodierenden Mieten und schrumpfenden Regionen mit Leerstand.

Die Preis-Lohn-Schere: Zahlen, die alles erklären

Die dramatischste Entwicklung zeigt sich in der Schere zwischen Immobilienpreisen und Einkommen. Laut Eurostat und Schätzungen basierend auf BaFin-Daten stiegen zwischen 2011 und 2023:

Immobilienpreise: +77%
Reallöhne: +15%

Diese Zahlen sprechen Bände: Während sich die Immobilienpreise mehr als verdoppelten, wuchsen die realen Einkommen nur marginal. Was vor zehn Jahren noch für viele finanzierbar war, ist heute für die meisten Durchschnittsverdiener unerreichbar geworden.

Der Trend zur Eigentumswohnung

Interessant ist dabei eine Verschiebung in den Präferenzen: In Deutschland nimmt das Interesse an Eigentumswohnungen gegenüber Häusern zu. Ist die Preisexplosion der Hauptgrund? Sehr wahrscheinlich. Während ein Einfamilienhaus in Ballungsräumen für die meisten unbezahlbar geworden ist, erscheint eine Eigentumswohnung als noch machbare Alternative – auch wenn die Preise auch hier explodiert sind.

Die historischen Wurzeln der Krise: Ein Systemversagen mit Ansage

Die aktuelle Wohnungsnot kam nicht über Nacht. Sie ist das Ergebnis einer Kette politischer Fehlentscheidungen, die bis in die Nachkriegszeit zurückreichen.

1945-1960: Der zerstörte Startpunkt

Im Zweiten Weltkrieg wurden massiv Wohngebäude zerstört, gleichzeitig kamen Millionen Heimatvertriebene und Flüchtlinge in die Bundesrepublik, was die Nachfrage enorm erhöhte. Deutschland startete also bereits mit einem massiven Defizit – nicht nur wuchs die Nachfrage, sondern der Bestand war auch noch drastisch reduziert.

1960er-1980er: Der trügerische Aufschwung

Während des Wirtschaftswunders wurden zwar große Investitionen in Großsiedlungen und Neubauprogramme getätigt, doch das Volumen war nicht ausreichend, um strukturelle Trends wie Kleinhaushalte, Binnenwanderung und steigende Ansprüche zu kompensieren. Man baute viel, aber nicht genug. Und man baute oft nicht das, was gebraucht wurde.

1990: Der entscheidende Fehler – Abschaffung der Wohngemeinnützigkeit

Hier liegt der Wendepunkt, der bis heute nachwirkt: Durch das Steuerreformgesetz 1990 wurde das Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz aufgehoben, womit alle etwa 1.800 gemeinnützigen Wohnungsbauunternehmen ihre Steuerprivilegien verloren.

Was bedeutete Wohngemeinnützigkeit? Wohnungsunternehmen verpflichteten sich, ihre Wohnungen dauerhaft zu begrenzten Mieten anzubieten (10-30% unter Marktmiete), die Rendite auf 4% zu begrenzen und ihr Vermögen für den Wohnungsbau einzusetzen. Im Gegenzug erhielten sie Steuerbefreiungen. Im Ergebnis hatten die gemeinnützigen Wohnungsunternehmen zum Ende der Wohnungsgemeinnützigkeit 1990 eine große Bedeutung auf den Wohnungsmärkten: In Großstädten stellten sie bis zu einem Drittel des Angebots.

Die Begründung für die Abschaffung? Die Wohnungsnot der Nachkriegszeit sei überwunden, und die Steuerbefreiungen der gemeinnützigen Wohnungsunternehmen seien eine rechtswidrige Belastung der nichtbegünstigten Wettbewerber. Ausschlaggebend war auch der Skandal um das gemeinnützige Wohnungsbauunternehmen "Neue Heimat", bei dem es zu Korruption und Misswirtschaft kam.

Die Folgen waren verheerend: Während es im Jahr 1987 noch 3,9 Millionen Sozialwohnungen in Deutschland gab, verzeichnete die Volks- und Gebäudezählung Ende 2001 nur noch rund 1,8 Millionen Wohnungen. Jahr für Jahr verlieren circa 100.000 Wohnungen ihren Status als Sozialwohnung.

Der Spareffekt stellte sich nicht ein – im Gegenteil: in den Folgejahren wurden der Wohnungswirtschaft deutlich höher Steuervergünstigungen gewährt, allerdings in Form der Eigentumsförderung. Dazu kam, dass der Staat erheblich mehr Geld für die Subjektförderung, also vor allem Wohngeldzahlungen, ausgeben musste. Die Wohnraumversorgung wurde dem freien Markt überlassen – mit katastrophalen Folgen für Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen.

2000 bis heute: Der perfekte Sturm

Genehmigungsverfahren, Baulandknappheit, lokale Bebauungshoheiten ("NIMBY"-Effekt), steigende Baukosten, Zinsen und Fachkräftemangel im Bauwesen behindern den Neubau erheblich. Laut Pestel Institut und dem Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen ist die Zahl der Baustarts zwischen Ende 2022 und Mitte 2025 um 85 Prozent eingebrochen.

Der Mythos vom selbstverschuldeten Obdachlosen: Die neue Realität der "Working Homeless"

Wenn Du an Obdachlose denkst, hast Du vielleicht das Bild eines auf der Parkbank vor Augen. Diese Vorstellung ist nicht nur überholt – sie ist gefährlich, weil sie die wahre Dimension der Krise verschleiert.

Christian Schulz arbeitet in einer Reinigungsfirma. Um 7.30 Uhr macht er das erste Mal Feierabend, nachdem er zwei Stunden lang die Parkgarage eines Einkaufszentrums gesäubert hat. Er hat einen Job, verdient Geld – und lebt im Obdachlosenheim.

Diese Geschichte ist keine Ausnahme mehr. Europaweit sind zwischen fünf und 25 Prozent aller Wohnungslosen erwerbstätig – Tendenz steigend. In Deutschland sprechen die Zahlen eine klare Sprache: Bei geschätzten 372.000 untergebrachten Wohnungslosen und einem Erwerbstätigenanteil von 13% reden wir von etwa 48.000 Menschen, die arbeiten gehen und trotzdem kein eigenes Zuhause haben.

Warum passiert das?

Der Hauptgrund sind die steigenden Lebenshaltungskosten bei nicht angemessen zunehmendem oder sogar stagnierendem Lohnniveau. Dazu kommt der angespannte Wohnungsmarkt in immer mehr Großstädten. Jeder Lohn unter 14,40 Euro pro Stunde bietet laut Hans-Böckler-Stiftung aus dem Jahr 2017 keine Sicherheit vor Verarmung im Alter.

Selbst Menschen mit regulärem Einkommen geraten in die Spirale: 61 Prozent der Klienten in der Wohnungsnotfallhilfe sind überschuldet, während das in der Bevölkerung nur 10 Prozent sind. Die Überschuldung kann ein Riesenproblem sein bei der Wohnungssuche, falls ein Schufa-Eintrag besteht. Ein Schufa-Eintrag bedeutet oft das Aus – die meisten Vermieter lehnen solche Bewerber kategorisch ab. Ein Teufelskreis.

Wer profitiert von der Wohnungsnot?

Während Millionen Menschen verzweifelt nach bezahlbarem Wohnraum suchen, gibt es durchaus Profiteure dieser Krise:

→ Immobilieninvestoren und Eigentümer: Als Folge der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank werden Immobilien zunehmend Ziel von Spekulanten und Investoren. Dadurch verdoppelten sich die Preise für Bauland in Städten wie Frankfurt seit 2014, und die Preise für Wohneigentum sind um 50% gestiegen.
→ Vermieter im Bestand: Wer bereits Wohnungen in gefragten Lagen besitzt, kann sich über kontinuierlich steigende Mieteinnahmen freuen. Die Mieten sind deutschlandweit seit 2020 im Schnitt um 8,6 Prozent gestiegen. In München, Frankfurt und Berlin sind die Steigerungen noch drastischer.
→ Finanzinvestoren: Auch Immobilienkonzerne, die in großem Stil Wohnungen erwerben, um sie möglichst gewinnbringend zu vermieten, profitieren von der Wohnungsnot und verschlimmern die Situation noch weiter.

Was tut der Staat? Zwischen Ankündigung und Wirklichkeit

Die Politik hat das Problem erkannt – zumindest auf dem Papier. Doch zwischen Ankündigung und tatsächlicher Wirkung klafft oft eine große Lücke.

Aktuelle Maßnahmen

Wohngeld-Plus: Das stark ausgeweitete Wohngeld führte 2023 zu 80% mehr wohngeldbeziehenden Haushalten (circa 1,2 Millionen). 2025 erfolgte eine erneute Dynamisierung.
Steueranreize: Degressive AfA (5% über 6 Jahre) für Mietwohnungsbau soll Investoren locken.
Mietpreisbremse: Verlängerung bis Ende 2029 soll in Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt vor Preissprüngen schützen.
Nationaler Aktionsplan: Die Bundesregierung will Obdach- und Wohnungslosigkeit bis 2030 überwinden und hat einen nationalen Aktionsplan aufgelegt.
Neue Wohngemeinnützigkeit: Ab 1. Januar 2025 ist die neue Wohngemeinnützigkeit in Kraft getreten. Soziale Vermieter sollen steuerlich begünstigt werden, wenn sie bezahlbare Wohnungen bauen und vermieten.

Das Problem: Diese Maßnahmen greifen zu langsam und zu punktuell. Die neuesten Zahlen sind ein weiterer Warnruf: Der Wohnungsbau tritt auf der Stelle. Vor allem bei den Mehrfamilienhäusern, dem zentralen Segment für bezahlbares Wohnen, geht es nicht voran.

Die durchschnittliche Inseratsdauer für Wohnungsangebote liegt aktuell nur noch bei 23 Tagen. Vor zehn Jahren waren es noch 34 Tage. Mehr als jede sechste Wohnung ist binnen zwei Tagen nicht mehr im Angebot. In Berlin ist es mittlerweile sogar jede vierte Wohnung. Der Druck bleibt enorm.

Was bedeutet das für Dich als (potenzieller) Immobilienkäufer?

Die Wohnungsnot ist nicht nur eine soziale Katastrophe – sie hat auch massive Auswirkungen auf den Immobilienmarkt und damit auf Deine Kaufentscheidungen:

→ Die neue Realität: Eigentumswohnung statt Eigenheim: Der Trend ist eindeutig – immer mehr Käufer entscheiden sich für Eigentumswohnungen statt Häuser. Die Preis-Lohn-Schere (+77% Immobilienpreise vs. +15% Reallöhne zwischen 2011-2023) hat Einfamilienhäuser für viele in unerreichbare Sphären katapultiert.
→ Preisdynamik verstehen: Die historische Analyse zeigt: Die aktuellen hohen Preise sind nicht primär Spekulation, sondern Ergebnis eines jahrzehntelangen strukturellen Defizits gepaart mit einer dramatisch auseinanderlaufenden Einkommensentwicklung. Ein kurzfristiger Preisverfall ist in gefragten Lagen unwahrscheinlich.
→ Regionale Unterschiede beachten: Der Bedarf an Wohnungen für Deutschland bleibt hoch, doch es gibt deutliche regionale Unterschiede. Besonders im Süden ist der Handlungsdruck groß. In München, Frankfurt, Stuttgart und anderen Ballungsräumen wird die Nachfrage die nächsten Jahre hoch bleiben.
→ Mietrenditen im Kontext: Die hohen Kaufpreise relativieren sich teilweise durch stabile Mieteinnahmen. In Ballungsräumen ist die Nachfrage so hoch, dass Leerstand kaum zu befürchten ist.
→ Langfristige Perspektive: Der Spitzenverband der Immobilienwirtschaft prognostiziert bis zu 830.000 fehlende Wohnungen bis 2027 – das entspricht dem gesamten Wohnungsbestand in Bremen und dem Saarland zusammengenommen. Diese Lücke wird nicht schnell geschlossen werden.
→ Politische Risiken: Die neue Wohngemeinnützigkeit und mögliche weitere Regulierungen (Mietpreisbremse, Milieuschutz) können Renditen beeinflussen. Für Käufer bedeutet das: Standort- und Objektanalyse sind wichtiger denn je.
→ Neue Chancen: 88 Prozent der Berufstätigen befürworten die Umwandlung ungenutzter Büroflächen in Wohnraum. Solche Umnutzungsprojekte könnten interessante Investitionsmöglichkeiten bieten.

Fazit: Ein strukturelles Problem erfordert strukturelle Lösungen

Die Wohnungsnot in Deutschland ist kein Zufall und keine vorübergehende Marktanomalie. Sie ist das direkte Ergebnis politischer Entscheidungen, die über Jahrzehnte getroffen wurden:

Die Abschaffung der Wohngemeinnützigkeit 1990 war ein fundamentaler Fehler
Der Rückzug des Staates aus dem sozialen Wohnungsbau hat eine Lücke gerissen, die der Markt nicht füllen kann
Baukosten, Genehmigungsverfahren und NIMBY-Proteste blockieren dringend nötigen Neubau
Die Preis-Lohn-Schere (Immobilien +77%, Reallöhne +15% zwischen 2011-2023) macht Wohneigentum für immer mehr Menschen unerreichbar
Selbst Vollzeitbeschäftigte können sich in Ballungsräumen keine Wohnung mehr leisten

Frank T., ein Busfahrer mit geregeltem Einkommen, beschreibt seine Situation als "skurril": Trotz Arbeit und aufgebauter Eigenständigkeit muss er weiterhin als obdachlos gelten, weil die Preise auf dem Wohnungsmarkt eine eigene Wohnung unmöglich machen. Diese Geschichte steht stellvertretend für Zehntausende.

Die gute Nachricht: Das Problem ist erkannt. Die neue Wohngemeinnützigkeit ist ein Schritt in die richtige Richtung. Housing First (erst Wohnung, dann Betreuung) zeigt international gute Ergebnisse. Es gibt Lösungsansätze.

Die schlechte Nachricht: Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe warnt vor einer Normalisierung der Krise. Es besteht die Gefahr, dass Wohnungslosigkeit trotz Vollzeitarbeit als neuer Normalzustand akzeptiert wird.

Für Dich als Immobilienkäufer oder -interessent bedeutet das: Verstehe die Marktmechanismen, beachte die regionalen Unterschiede und triff informierte Entscheidungen. Die Wohnungsnot wird uns noch Jahre begleiten – mit allen Chancen und Risiken, die das mit sich bringt.

Eines ist sicher: Wohnen ist keine Ware wie jede andere. Es ist ein Grundbedürfnis. Und in einem reichen Land wie Deutschland sollte niemand – schon gar nicht erwerbstätige Menschen – ohne ein Zuhause sein müssen.

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Quellen & Datengrundlage
Statistisches Bundesamt (Destatis): Untergebrachte wohnungslose Personen, Stichtag 31.01.2025
Eurostat & BaFin: Entwicklung Immobilienpreise und Reallöhne 2011-2023
Der Paritätische Gesamtverband: Aktuelle Zahlen zur Wohnungslosigkeit 2025
PwC Deutschland: Studie "Wohnungsnot in deutschen Großstädten und die Folgen für den Arbeitsmarkt" (März 2025)
Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e.V. (BAG W): Jahresbericht 2023
Institut der deutschen Wirtschaft (IW): Wohnungsbedarfsprognose 2025
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR): Wohnungsmarktprognose 2025
GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen: Pressemitteilungen 2025
wohnkrise.de: Dokumentation zur Wohnungsgemeinnützigkeit
Berliner Mieterverein: "Neue Wohnungsgemeinnützigkeit" (2019)
taz: "Wohnungslos trotz Job" (2021)
Katapult Magazin: "Heizung hab ich nur auf Arbeit" (2020)
Pestel-Institut: Wohnungsbedarfsstudie 2024/2025
ZDF heute: Wohnungsnot Deutschland (2025)
Haufe Immobilien: Soziale Vermieter und neue Wohngemeinnützigkeit (2025)
Hans-Böckler-Stiftung: Studien zu Wohnungsmärkten und sozialer Gerechtigkeit
Diakonie Deutschland: Wohnungs- und Obdachlosigkeit – Zahlen und Fakten
Kirche und Leben: "Fester Job, geregeltes Einkommen – trotzdem obdachlos in Münster" (2023)
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